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Researchers Administration  
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History  
(copy 1) Das historische Gebäude in der Boltzmanngasse 3 stammt aus den 1900er Jahren, Jahren der Erforschung und Innovation. 1908 initiierte Karl Kupelwieser, Wiens wichtigster Förderer der Wissenschaften dieser Zeit, das Institut für Radiumforschung, um Marie Curies jüngste Entdeckung des Radiums und seiner erstaunlichen Eigenschaften weiter zu untersuchen, indem er der Österreichischen Akademie der Wissenschaften 500 österreichische Kronen für Bau und Einrichtung zur Verfügung stellte. Am 28. Oktober 1910 wurde das Institut für Radiumforschung von Erzherzog Rainer von Österreich eröffnet. Bereits im ersten Jahrzehnt seines Bestehens entdeckte Stefan Meyers erster Assistent Victor Franz Hess das Phänomen der kosmischen Strahlung, wofür er 1936 den Nobelpreis für Physik erhielt. In den folgenden Jahren wurden die Forscher des Instituts gezwungen, dunklere Bestrebungen zu verfolgen und Kernreaktionen auszulösen. Mehrere Forscher des Instituts wurden 1938 vom NS-Regime ins Exil gezwungen. Nach 1945 verlagerte sich der Schwerpunkt auf durch Neutronen ausgelöste Kernreaktionen, und die entsprechenden Erkenntnisse fanden Anwendung in der Medizin oder beim Bau von Kernreaktoren. Das Institut erlebte mehrere politische und strukturelle Veränderungen und wurde zum Institut für Radiumforschung und Kernphysik, das 1955 unter Berta Karlik, der damaligen Direktorin des Instituts, die zur ersten Professorin an der Universität Wien ernannt wurde, zusätzlich zu seiner Akademiezugehörigkeit in ein Universitätsinstitut umgewandelt wurde. Es wurde später wieder in Institut für Isotopenforschung und Kernphysik umbenannt und schließlich 2004 zum Stefan-Meyer-Institut für subatomare Physik. Im Mai 2015 wurde das Gebäude der Boltzmanngasse 3 von der European Physical Society als EPS Historic Site ausgewiesen. Im November 2003 wurde das Institut für Quantenoptik und Quanteninformation (IQOQI) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften mit dem Ziel gegründet, einen Ort für theoretische und experimentelle Quantenoptik- und Quanteninformationsforschung in Österreich zu schaffen. Die Wiener Niederlassung unter der Leitung von Anton Zeilinger trat dem Stefan-Meyer-Institut in der Boltzmanngasse 3 bei. Heute besteht das IQOQI aus acht Forschungsgruppen unter der Leitung von Markus Aspelmeyer (derzeitiger Direktor des IQOQI), Časlav Brukner, Marcus Huber, Markus Müller, Miguel Navascues, Rupert Ursin und Anton Zeilinger sowie die kürzlich gegründete YIRG (Young Independant Researcher Group) unter der Leitung von Ämin Baumeler, Costantino Budroni und Yelena Guryanova.  
Das Institut  
Über uns Leitbild Wir am Institute for Quantum Optics and Quantum Information – Vienna (IQOQI-Vienna) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften betreiben theoretische und experimentelle Forschung zu den Grundlagen der Quantenphysik, Quanteninformation und Raum-Zeit-Physik und erforscht neue Möglichkeiten für den Bau von Geräten für Quantenkommunikation und Quantencomputing. IQOQI-Vienna bringt eine informationstheoretische Perspektive und einen fundamentalen Fokus in physikalische Fragestellungen ein, mit dem Ziel, die Quantenphysik besser zu verstehen, sie mit anderen physikalischen Theorien wie der Allgemeinen Relativitätstheorie zu kombinieren und neue Wege in der Quantentechnologie zu eröffnen. Geschichte Das historische Gebäude in der Boltzmanngasse 3 geht auf die 1900er Jahre zurück, Jahre der Erforschung und Innovation. Im Jahr 1908 initiierte Wiens damaliger wichtigster Mäzen der Wissenschaften, Karl Kupelwieser, das Institut für Radiumforschung, um die jüngste Entdeckung von Marie Curie über Radium und seine erstaunlichen Eigenschaften weiter zu erforschen, indem er der Österreichischen Akademie der Wissenschaften eine Summe von 500 österreichischen Kronen für den Bau und die Ausstattung zur Verfügung stellte. Am 28. Oktober 1910 wurde das Institut für Radiumforschung von Erzherzog Rainer von Österreich eröffnet. Bereits im ersten Jahrzehnt seines Bestehens entdeckte Stefan Meyers erster Assistent Victor Franz Hess das Phänomen der kosmischen Strahlung, für das er 1936 den Nobelpreis für Physik erhielt. In den folgenden Jahren wurden die Forscher des Instituts zwangsverpflichtet, dunkleren Versuchen zur Auslösung von Kernreaktionen nachzugehen. Mehrere Forscher des Instituts wurden 1938 durch das Nazi-Regime ins Exil gezwungen.  Nach 1945 verlagerte sich der Schwerpunkt auf durch Neutronen ausgelöste Kernreaktionen, und die entsprechenden Erkenntnisse fanden Anwendung in der Medizin oder beim Bau von Kernreaktoren. Das Institut durchlief mehrere politische und strukturelle Veränderungen und wurde zum Institut für Radiumforschung und Kernphysik, das 1955 unter der damaligen Institutsleitung von Beata Karlik, die als erste Professorin an die Universität Wien berufen wurde, zusätzlich zu seiner Akademiezugehörigkeit in ein Universitätsinstitut umgewandelt wurde. Später wurde es erneut in Institut für Isotopenforschung und Kernphysik umbenannt und schließlich 2004 zum Stefan-Meyer-Institut für Subatomare Physik. Im Mai 2015 wurde das Gebäude in der Boltzmanngasse 3 von der Europäischen Physikalischen Gesellschaft als historischer Ort der EPS ausgewiesen. Im November 2003 wurde das Institut für Quantenoptik und Quanteninformation (IQOQI) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften mit dem Ziel gegründet, einen Ort für theoretische und experimentelle Quantenoptik und Quanteninformationsforschung in Österreich zu schaffen. Seine Wiener Zweigstelle unter der Leitung von Anton Zeilinger ist dem Stefan-Meyer-Institut in der Boltzmanngasse 3 beigetreten. Heute besteht das IQOQI aus acht Forschungsgruppen unter der Leitung von Markus Aspelmeyer (derzeitiger Direktor des IQOQI), Časlav Brukner, Marcus Huber, Markus Müller, Miguel Navascues, Rupert Ursin und Anton Zeilinger sowie der kürzlich gegründeten YIRG (Young Independant Researcher Group) unter der Leitung von Ämin Baumeler, Costantino Budroni und Yelena Guryanova.    
Müller Group  
Team Quanteninformation und Grundlagen der Physik Unsere Gruppe untersucht grundlegende Probleme der theoretischen Physik aus einer informationstheoretischen Perspektive. Das Hauptwerkzeug und die Inspiration ist die Quanteninformationstheorie, die wir auf eine Reihe von Fragen anwenden: Was sind die Gesetze der Thermodynamik im Bereich sehr kleiner oder stark korrelierter Systeme? Können wir den abstrakten Formalismus der Quantentheorie als Folge einfacher informationstheoretischer Prinzipien verstehen, und wie hängt er mit der Struktur der Raumzeit zusammen? Können wir aus diesen Erkenntnissen neue Anwendungen etwa in der Kryptographie oder neue experimentelle Tests der Quantenmechanik gewinnen, oder neue Einsichten in Teilfragen der Quantengravitation?  Wir bearbeiten diese Fragen mit den rigorosen Methoden der mathematischen Physik. -Quanten-Thermodynamik -Rekonstruktionen der Quantentheorie, für ein Beispiel siehe hier und hier -Quanten-Kausalität -Physik und algorithmische Komplexität  
IQOQI Wien  
IQOQI Wien IQOQI Vienna bringt eine informationstheoretische Perspektive und einen fundamentalen Fokus in physikalische Fragestellungen ein, mit dem Ziel, die Quantenphysik besser zu verstehen, sie mit anderen physikalischen Theorien wie der Allgemeinen Relativitätstheorie zu kombinieren und neue Wege in der Quantentechnologie zu eröffnen.             Teil des Newsletter Bleiben Sie auf dem neuesten Stand über unsere Forschungen - mit einer Anmeldung zum IQOQI Newsletter: Institut für Quantenoptik und Quanteninformation - Wien Österreichische Akademie der Wissenschaften Boltzmanngasse 3 1090 Wien, Österreich Währingerstraße 47, 8-9 1090 Wien, Österreich Telefon: +43 1 4277 29 582 iqoqi-vienna@oeaw.ac.at  
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          Paul Ehrenfest Award 2020          Blogs   Neue Publikationen News   (Online) Events   JOBS @ IQOQI  
 
Quantenphysiker der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und der Universität Wien berichten im Fachjournal PNAS über eine neue Methode, mit der sich hochdimensional verschränkte Photonenpaare herstellen lassen. Auf dieser Basis könnten leistungsfähige Quantencomputer und abhörsichere Kommunikationssysteme gebaut werden.  
Huber Group  
Team Quanteninformation und Thermodynamik Unsere Gruppe hat das Ziel das Wechselspiel von Information und Physik zu entschlüseln. Unsere Themen reichen von den fundamentalen thermodynamischen Grenzen des Wissens, über angewandte Protokolle für Quantenkommunikation bis hin zu deren experimentellen Umsetzungen und damit liegt unsere interdisziplinäre Forschung insgesamt an der Schnittstelle von Quantentheorie und deren Anwendungen. Quanteninformation in hochdimensionalen Hilbert-Räumen Quantenkryptographie mit hochdimensionaler und Mehrparteien-Verschränkung Experimentelle Quantenphotonik Die Rolle der Quanteninformation in der Thermodynamik Autonome Quantum-Maschinen Zeit und Kausalität in der Quantenmechanik Quanten-Metrologie Marcus Huber erklärt in diesem Video Quanteninformation und Quantenkryptographie, und in diesem Video spricht über "Was ist das Wesen der Zeit - und warum steht die Zeit nicht still?" Beispiele neuerer Forschung der Gruppe: Je genauer eine Uhr Zeit misst, desto mehr Unordnung bringt sie ins Universum Physiker ändern "Quanten-QR-Codes" Zwei Fragen an Quanten mit vielen Anwendungen Wiener Forscher erzielten robustere Quantenverschränkung Quantenphysik erzielt Verschränkungsrekord Drei "verdrehte" Photonen in drei Dimensionen verschränkt Zeitreisen sind möglich, aber teuer  
Scientific Advisory Board  
Der Wissenschaftliche Beirat (SAB) fungiert als Kontroll- und Beirat des Präsidiums der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und des Instituts. Ziel des SAB ist es, IQOQI dabei zu unterstützen, die Forschung im Vergleich zu internationalen Standards auf höchstem Niveau zu erreichen und aufrechtzuerhalten. Prof. Dr. Antonio Acin,  ICFO, The Institute of Photonic Sciences, Spain Prof. Dr. Renato Renner, ETH Zürich, Institute for Theoretical Physics Prof. Dr. Reinhard Werner, University of Hannover, Institute for Theoretical Physics Prof. Dr. Ian Walmsley, University of Oxford, Department of Physics Prof. Dr. John Rarity, University of Bristol Prof. Dr. Sabrina Maniscalco, Turku Quantum Technology group (TQT), University of Turku